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Software-Anbieter initiieren docTag-Standard

| Allgemein | 20. April 2012

Ein schöne Vorstellung: Man bekommt eine Rechnung und alle relevanten Daten landen per Click im eigenen Buchhaltungs- oder Dokumentensystem, und zwar ohne lästiges Abtippen oder fehlerhafte Texterkennung.

Dies und noch einiges mehr soll auf Basis des von FastBill und 12 weiteren Softwareanbietern initiierten docTag-Standards schon bald möglich sein.

Das Problem: Dokumente sind stumm, alle Inhalte müssen abgetippt oder per fehleranfälliger Texterkennung digitalisiert werden.

Dank des neuen docTag-Standards sollen die wichtigsten Inhalte eines Dokuments als Metadaten in das Dokument eingebettet , werden und von anderen Systemen verstanden und verarbeitet werden können. Der Name docTag setzt sich zusammen aus “Document” und “Tag” wie Anhänger. Dokumente sollen also mit Daten ergänzt, und nicht wie bei bereits bestehenden und komplexen Standards, ersetzt werden.

Die technischen Voraussetzungen dafür sind bereits in Dateiformaten wie PDF, Word-Dokumenten und Bilddateien angelegt – werden aber bis dato kaum genutzt. Die docTag-Initiative will dies ändern. In den kommenden Wochen wird ein neuer maschinenlesbarer Dokumentenstandard in Deutschland eingeführt und mit der Unterstützung vieler Softwareanbieter möglichst schnell etabliert. Bei Papierdokumenten könnten die Informationen per QR Code lesbar gemacht werden.

Zu den aktuell 13 Software-Anbietern haben sich bereits viele junge und innovative Unternehmen zusammengetan. Mit dabei sind aktuell die Rechnungssteller FastBill, Billomat (web), easybill (web), skippr (web), fortrabbit, tagwerk (web) und SalesKing (web). Aus  Dokumentenmanagement-Sicht sind mit dabei doo (web), smarchive (web), doctape (web) und fileee (web).  Darüber hinaus runden freeFiBU (web) als Buchhaltungstool und CentralStation CRM (webdie Gruppe ab.

Deal Plattform goes Facebook App [Infografik]

| Allgemein | 4. März 2012

Erst letzte Woche haben wir über die Entwicklung von Deals geschrieben. Diese Woche gibt es bereits eine neue Entwicklung: Deals bei Facebook anbieten. Damit wird nun ein neuer Facebook Bereich abgedeckt, den die bisherigen Facebook Apps noch nicht boten.

Das Kölner Startup dailypresent.de macht es möglich. Die Bewerbung der einzelnen Produkte erfolgt im Rahmen einer 24, 48 oder 72 stündigen Verlosung an der alle User kostenlos teilnehmen können. Die Teilnahme kann sowohl über die Plattform von www.dailypresent.de als auch direkt über die Facebook Seite erfolgen.

Auch die Provisionierung ist neu: Die sonst branchenüblichen Provisionen pro Transaktion bleiben aus! Dailypresent.de berechnet nur eine einmalige Pauschale für die Dealfunktion, sodass der Werbepartner zu 100 Prozent von den Absätzen profitieren kann!

Warum sich das lohnt? Diese Infografik von dailypresent.de bringt es auf den Punkt:

Deals, Deals, Deals…

| Allgemein | 29. Februar 2012

Man kommt kaum noch dran vorbei und man sieht sie überall: Deals im Web. Und dennoch sind wir froh, dass es sie gibt. Meist geht es um Consumer-Produkte, wie wir sie von Groupon und DailyDeal kennen. Der Hype ist jedoch verflogen und so wundert es nicht, dass die Nischen nun fleissig besetzt werden. Interessant dabei ist jedoch, dass sich nicht nur die Angebote selbst, sondern auch die Art der Deals verändern.

Alternative Angebote

Neben dem bekannteren Biodeals.de folgen bereits unbekanntere Angebote wie z.B. Campingdeal.de . Einen schönen Überblick gab es kürzlich bereits bei Deutsche-Startups zu dem Thema. Diese Entwicklung ist erfrischend und macht das Deal-Angebot schon fast so vollständig wie ein gut gefüllter Online Shop, in dem man dauerhaft günstig shoppen kann.

WebApps Deals

Das gute am Deal-Trend ist, dass nun auch viele “sinnvollere” Web-App Deals an den Start gehen. Neben den bekannten Consumer-Produkten trauen sich seit kurzem auch die ersten Anbieter von B2B Produkten in den Markt. Auch wenn der Absatz deutlich geringer sein dürfte, so ist das Modell durchaus attraktiv, gerade bei nicht kostenlosen Apps.

Einer der ersten war der Anbieter im deutschen B2B Segement ist Handelsdeal.de, der sich auf B2B Produkte konzentriert. Die Ausrichtung auf Produkte bleibt hier jedoch recht breit. So gibt es beispielsweise neben klassischen WebApp-Deals auch Getränke-Dosen für´s Büro. Deutlich Software-lastiger oder “digitalere” Produkte bietet der sehr erfolgreiche US-Anbieter AppSumo.

Selbst initiierte Deals

Auch die großen Plattformen und Magazine wollen nun ein Stück vom Deal Markt abhaben. Da die Infrastruktur meist nicht gegeben ist, wird das Angebot auf eine Werbung über die vorhandenen Kanäle begrenzt und die Abwicklung, bzw. der Verkauf dem Anbieter der App selbst überlassen. Am Ende bleibt Werbung und viel Traffic. Die Idee ist für beiden Seiten gut, denn beide tun das, was sie am besten können (bewerben, bzw. verkaufen)

Ein aktuelles Beispiel liefert derzeit Gründerszene.de mit einem FastBill Deal. Die Dealdetails finden sich unter: http://www.fastbill.com/startups .

Eine weitere Alternative bringt z.B. der Facebook App Anbieter Halalati mit, der kurzfristig die eigenen Apps im Preis reduziert und anbietet. Zum Angebot geht´s direkt hier: http://www.facebook.com/halalati?sk=app_320269951358684 .

Und wer selbst einen Deal via Facebook erstellen möchte, für den gibt es mittlerweile auch fertige Deal-App-Baukästen.

Was kommt noch in der Zukunft?

Eine Bewegung ist definitiv festzustellen. Es bleibt also abzuwarten, in welchen Richtung sich der Deal-Markt weiterentwickelt. So könnte es mit Angeboten wie http://my.tip.is/ in die Richtung “selbst formulierte offline Deals” gehen. Vielleicht kann man bald aber auch bei http://de.partypoker.com/ um Deals, statt um virtuelle Chips zocken.

Wir werden sehen…

dreisechzig #3 – Shopify, Podio, Mailchimp, Clockodo, Ashton Kutcher

| dreisechzig | 30. Januar 2012

Auch diese Woche haben wir wieder einige spannende Fundstücke und Neuigkeiten zusammengestellt. Doch vorweg möchten wir euch gerne auf unseren Newsletter aufmerksam machen. Wer den dreisechzig künftig “nach Hause” geliefert bekommen möchte, der sollte sich schnell für unseren Newsletter (auf der Startseite rechts) eintragen. Zusätzlich bekommt ihr einen Überblick über aktuelle Web-Apps…so verpasst ihr keine Apps mehr. Passend zum nach Hause liefern:

Shopify – 5 Tipps für das eigene Home-Office

Wer wünscht sich das nicht: In Ruhe zu Hause arbeiten und keine Hektik von Kollegen im Büro. Das Telefon klingelt und man kann ganz in Ruhe telefonieren. Zum Mittagessen gibt es statt Kantine lieber frisch gekochtes Essen oder Reste vom Vorabend… Willkommen im Home-Office! Im Shopify-Blog haben wir 5 Tipps für das eigene Homeoffice gefunden.

Podio spricht jetzt 7 Sprachen

Erst vor wenigen Tagen ist Wunderkit in Berlin gestartet, da legt die Konkurrenz von Podio gleich nach. Seit dieser Woche ist die flexible Projektmanagement Plattform für jedermann in insgesamt 7 Sprachen verfügbar. Neben Englisch spricht Podio nun auch Portugiesisch (Brasilien), Spanisch, Deutsch, Französisch, Italienisch und Dänisch, die Muttersprache der Kopenhagener.

Mailchimp kann jetzt eingebettete Videos verschicken

Wer den E-Mail Marketing Dienst Mailchimp schon eine Weile genutzt hat, der wird vielleicht bemerkt haben, dass das Einbetten eine Videos den HTML Code kaputt macht. Mit einer Anleitung konnte man diesen Fehler zwar umgehen, aber jetzt gibt es endlich eine zufrieden stellende kleine, aber feine Lösung inkl. Schritt für Schritt-Anleitung im Blog.

Zeiterfassung per Desktop Client bei Clockodo

Der Trend geht hin zu Web-Apps, doch ist es gerade für längerfristige Aufgaben nicht immer praktisch ein Browser Fenster geöffnet zu lassen. Clockodo setzt auf Bequemlichkeit bei der Zeiterfassung und liefert nun einen Desktop Client für die bequeme “offline” Zeiterfassung auf dem Desktop, und zwar für Windows, Mac und Linux. Mehr dazu im Clockodo Blog.

Wie ist es ist, Ashton Kutcher als Investor zu haben…

Das Berlin Hype-Startup 6Wunderkinder ist neben seinen Web-Apps Wunderlist und Wunderkit bekannt für ihr großes Netzwerk mitten im Berliner Startup-Lifestyle. In einem Blogbeitrag stellten Sie jetzt das “Airbnb für Events” Gidsy vor und berichten wie es ist, Ashton Kutcher als Investor in einem Berliner Startup zu haben. Spannende Einblicke…

 

dreisechzig #2 – SoundCloud, Wunderkit, foursquare, WordPress und Dropscan

| dreisechzig | 17. Januar 2012

Die Welt der Web-Apps wächst rasant. Jeden Tag wächst der AppShaker um neue Einträge. Um den Überblick zu behalten, berichten wir in diesem Rundum-Blick (“360 Grad”) über Aktuelles und spannende News zu Entwicklungen in der SaaS-Welt.

Mit SoundCloud Voices Gesprochenes hören

Soundcloud ist bekannt als das “Youtube” der Musik. Mit SoundCloud Voices ist nun ein neues Features live gegangen. Damit lassen sich nun auch Sprachaufnahmen wie Interviews, Reden und Ansprachen, oder öffentliche (oder auch private) Aussagen festhalten und mit der Welt teilen.

Wunderkit beta ist da

Seit etwa einem halben Jahr wartet die Community der 6Wunderkinder auf das neue Projektmanagement-Tool “Wunderkit“. Das Berliner Startup hat mit Wunderlist bereits ordentlich vorgelegt und die Erwartungen entsprechend hoch geschraubt. Seit dem 16.1. ist die beta Version nun verfügbar. Die offene Version für alle ist für Februar angekündigt.

Foursquare macht mit neuen Features Qype Konkurrenz

Die mobile Check-in Dienst foursquare baut seinen Dienst mit der neuen Erweiterung “Explore” mächtig aus. Neben dem einfach Check-In bietet foursquare nun auch die Möglichkeit, die Umgebung neu kennen zu lernen. Basierend auf den bisherigen eigenen Check-Ins und den von Freunden, kann das Tool nun Empfehlungen ausgeben um die Umgebung neu zu entdecken. Damit wird foursquare zu einer ernsten Bedrohung für den deutschen Anbieter Qype.

Dropscan aus Berlin scannt Papierdokumente

Ein weiterer Schritt in Richtung papierloses Büro ist gestartet. Dropscan scannt Papierdokumente und archiviert ganze Ordner elektronisch. Dokumente werden digital übergeben und bei Bedarf auch in der eigenen Dropbox abgelegt. Das Berliner Startup feierte vor wenigen Tagen seinen offiziellen Launch. Der Entwicklungen um das papierlose Büro bleiben spannend. Einige SaaS Dienst für Dokumentenmanagement wie Doctape, doo.net oder smarchive stehen bereits in den Startlöchern.

Fresh & Clean WordPress Theme

In Zeiten von immer neueren und komplexeren WordPress Themes ist es schön auch mal wieder ein neues, reduziertes, einfaches Theme zu sehen. WordPress stellt das neue Theme “Fresh & Clean” vor.

AppShaker Test-Reihe gestartet

| Testberichte | 14. Januar 2012

Kaum hat der AppShaker wieder Fahrt aufgenommen, wächst und wächst der Katalog täglich weiter. Es freut uns zu sehen, dass die Idee gut angenommen wird. Dennoch dürfen wir das Ziel nicht aus dem Auge verlieren: Wir wollen den Überblick im wachsenden SaaS-/Cloud Markt nicht verlieren.

Die beste Möglichkeit Produkte und Tools zu überblicken ist Sie direkt zu vergleichen. Deshalb gibt es ab sofort etwas neues beim AppShaker: Die Web-App Tests und Vergleiche!

In allen möglichen Kategorien werden hier also in Zukunft die eingetragenen Tools mit einander verglichen. So unterschiedlich wie die Tools sind, so unterschiedlich werden auch die Vergleiche werden (müssen).

Der Anfang ist gemacht…

Der erste Vergleich von Homepage Baukästen ist online! Sicherlich kann die Liste noch ergänzt werden. Aber unter den bisher getesteten Angeboten ist für jeden etwas dabei.

Wie immer freuen wir uns über Anregungen und Feedback!

Euer AppShaker-Team

dreisechzig #1 – Jimdo, FastBill, Dropbox Automator

| dreisechzig | 1. Januar 2012

Woche für Woche erleben wir spannende Entwicklungen in der Welt der Web-Apps. Die Highlights aus all dem fassen wir deshalb für euch ab sofort in unserem neuen Format AppShaker-dreisechzig (angelehnt an den 360Grad Rundum-Blick) zusammen. Regelmäßig folgen nun kurze Informationen mit all den Dingen, die die Welt rund um Web-Apps, Cloud und SaaS bewegen.  Auch, wenn wir uns bemühen einen guten Rundum-Blick zu geben, wir können nicht alles sehen. Deshalb freuen wir uns über Tipps und Infos, sollten wir mal etwas vergessen haben. Schreibt uns einfach an info@appshaker.de.

Soviel zur Einleitung. Hier ist er nun, der dreisechzig #1 …

Jimdo spaltet die Nation

Mittlerweile ist ein heißer Wettbewerb im Markt der Homepage Baukästen nicht nur in Deutschland, sondern weltweit entstanden. Um so schöner, wenn es immer wieder ein deutsches Unternehmen schafft, mit Innovationen zu trumpfen. Seit dieser Woche bieten die Hamburger von Jimdo die bereits im Dezember angekündigte Mehrspaltigkeit an und beweisen damit, dass Homepage Baukästen auch richtig flexibel sein können.

FastBill Plus macht Papierkram papierlos

FastBill bringt mit dem neuen Tarif FastBill Plus gleich mehrere neue und praktische Funktionen für das papierlose Büro , bzw. den papierlosen Abrechnungsalltag heraus. Belege lassen sich nun von unterwegs per E-Mail oder Photo-App erfassen, Rechnungen online per PayPal bezahlen und Dokumente gesetzeskonform papierlos archivieren.

Wenn…dann… Der Dropbox Automator automatisiert wiederkehrende Prozesse

Der beliebte Cloud-Storage Anbieter Dropbox bekommt Unterstützung aus Österreich. Der von Wappwolf entwickelte kostenlose Dienst Dropbox Automator ermöglicht das Automatisieren häufiger Prozesse. Und so könnte es aussehen: “Jedesmal wenn ich ein Document in meinen Ordner werfe, wird es zu PDF konvertiert und per E-Mail versandt.” oder “Jedesmal wenn ich ein PDF in meinen Ordner werfe, wird es als Brief mit der Post verschickt.”

AppShaker jetzt offiziell “live”.

| Allgemein | 22. Mai 2011

Pressemitteilung – veröffentlicht am 20.05.11 (http://pk.tl/Shu)

Größtes deutschsprachiges Verzeichnis für SaaS-Dienste gestartet

AppShaker.de ist ein deutschsprachiges Verzeichnis mit Web-Apps, die strukturiert gelistet, getestet und vergleichbar gemacht werden.

Die Idee hinter AppShaker ist einfach: Den Überblick im wachsenden SaaS-Markt behalten und eine Vergleichsbasis bieten.

Nicht selten werden Empfehlungen von Freunden oder ein Link bei Twitter oder Facebook aufgeschnappt, hinter denen sich ein neues und hilfreiches Tool verbirgt. Der App-Shaker behält den Überblick über die täglich wachsenden Web-Tools und liefert eine neue, zentrale Sammelstelle für Web-Apps im deutschsprachigen Raum.

Bereits heute sind über 100 Web-Apps gelistet und täglich kommen neue Fundstücke hinzu. Darüber hinaus kann jeder kostenlos seine eigenen App-Empfehlungen eintragen. Die wichtigsten Daten wie z.B. Preise, Funktionen, verfügbare Sprachen, URL, Facebook- und Twitter URLs oder Supportkanäle werden auf einen Blick sichtbar. Das inspiriert nicht nur bei der Auswahl eines geeigneten Tools, sondern spart auch Zeit bei der Suche einer Software für den eigenen Bedarf. Denn meist sucht jeder die Web-Apps, die einen konkreten Anwendungsfall abdecken sollen. Mit zunehmendem Trend zur „Online-Arbeit“ unter Nutzung aller Ebenen des Cloud Computings entstehen heute fast täglich neue Angebote, die von simplen Aufgaben bis zu komplexen Prozessen nahezu alle Bereiche des Arbeitsalltags und des Privatlebens vereinfachen wollen. Darüber hinaus werden häufig auch “unechte” SaaS-Tools (Software-as-a-Service) unter dem Label Cloud Computing angeboten, die z.B. nur einen online Registrierungsprozess anbieten, die Software jedoch “offline” liegt. Auch wenn die meisten Angebote auf den ersten Blick revolutionär und sinnvoll erscheinen, hilft ein genauerer Blick:

  • Kann das Angebot die Versprechen der präsentierenden Website halten und sich als nützlich erweisen?
  • Handelt es sich um einen nachhaltig durchdachten und betriebenen Service für den sich ein ausführlicher Test lohnt?
  • Welche Alternative gibt es und wie entscheide ich mich für die optimale Lösung?
  • Welche tatsächlichen Kosten entstehen bei längerer Nutzung?

Der AppShaker hilft listet neue SaaS-Tools strukturiert auf und macht diese vergleichbar. Dazu werden Kriterien genutzt, die alle wichtigen Aspekte einer webbasierten Software betreffen und somit eine Beurteilung für alle Nutzer erleichtern. Und jeder kann mitmachen, unterwww.appshaker.de

 

Was ist SaaS? Schwierigkeiten bei der Abgrenzung.

| Testberichte | 6. Mai 2011

saas

Es ist heute schon schwierig beim Surfen durch das Web oder Blättern durch (halbwegs relevante) Magazine nicht über einen der folgenden Begriffe zu stolpern: SaaS, webbasierte Software, Cloud Service, On-Demand Software. Meistens handelt es sich dabei um das gleiche Thema: “Software, die als Dienst angeboten wird” – Software as a Service. Dieser Begriff ist dabei neben PaaS (Platform as a Service) und IaaS (Infrastructure as a Service) als ein Teilbereich des allgemeinen “Cloud Computings” einzuordnen.

Nach Definition vebirgt sich hinter dem SaaS-Begriff:

  • “die Auslagerung von Applikationen und CPU-Leistung zu einem externen Dienstleister.” (Quelle:http://3gn.eu/glossar/)
  • “ein Software-Distributions-Modell, respektive ein Geschäftsmodell mit der Philosophie, Software als Dienstleistung basierend auf Internettechniken bereitzustellen, zu betreuen und zu betreiben” (Quelle: wikipedia)
  • Betrieb von IT-Lösungen auf einer gemeinsamen Infrastruktur. Dabei wird die Anwendung von mehreren Kunden genutzt und lässt somit keine individuellen Anpassungen zu. Die Abrechnung der Kosten für die IT-Infrastruktur und den Applikationsbetrieb erfolgt über die Nutzung (Quelle:http://www.lhsystems.de/media/glossary/)

Dies sind nur wenige Beispiele von Definitionen. Deutlich werden dabei jedoch konkrete Eigenschaften:

  • Das Angebot ist über den Web-Browser nutzbar.
  • Es wird von einem Anbieter auf dessen Infrastruktur betrieben und angeboten.
  • Es müssen auf der Seite der Nutzer  meist keine Software oder entsprechende  Updates installiert werden.
  • Ein System wird von einer Vielzahl von Kunden benutzt.
  • Eine Individualisierung der Funktionen ist nicht oder nur eingeschränkt möglich.
  • Die individuellen Kundendaten werden ebenfalls auf den Servern des Anbieters gelagert.
  • Die Abrechnung basiert auf einem Mietmodell.
  • Die Kostenstruktur ist stark abhängig von der Nutzungsintensität und meist auch flexibel anpassbar.

Wenn man also diese Kriterien betrachtet, fällt eine Vorstellung über das SaaS-Modell recht leicht. Oder doch nicht? Der folgende Artikel auf “Server in den Wolken” geht noch einen Schritt weiter und versucht den Begriff noch stärker einzugrenzen und zu klassifizieren:

http://serverwolken.de/saas-oder-kein-saas-das-ist-die-frage-1980/

Auch wenn es nicht bei jedem Tool leicht fällt zu bestimmen, ob es sich dabei um SaaS handelt oder nicht, ist der Grundrahmen durch die genannten Eigenschaften gegeben. Besonders wichtig ist es für mich, diese Konzepte wie “Daten-Outsourcing” oder auch die Preismodelle genauer zu betrachten. Welche Risiken oder Kostenfallen verbergen sich hinter den optisch ansprechenden Image-Websites und wie können die Anbieter auch langfrstig eine hohe Qualität udn Usability bieten?

Diese Fragen werde ich in den kommenden Beiträgen schrittweise untersuchen und würde mich dazu auch über Anregungen oder Meinungen von euch freuen, um die Beurteilung aus verschiedenen Perspektiven zu ermöglichen. Ebenso werde ich eine Checkliste erstellen, die bei Produkttests interessanter SaaS-Tools helfen soll.

 

SaaS im Bundle mit eKnife

| Allgemein | 10. Dezember 2010

SaaS im Bundle mit eKnife

Die Idee Webtools im Bundle zum Sonderpreis anzubieten ist noch recht neu und unverbraucht. Das bekannteste Beispiel dieser Paket-Promotion ist www.bundlehunt.com. Bei dieser Aktion wurden nun schon in der zweiten Runde u.a. Fotos, WordPress-Themes, aber auch SaaS-Abos für einen Festpreis von 49,99$ angeboten – mit Erfolg. Auch ich habe bei beiden Runden zugegriffen.

Ideal ist diese Art der Bündelung natürlich für Saas-Produkte. Sie ergänzen sich oft gut, können durch Promo-Codes den Erfolg messen, jeder Zugriff ist ein Lead und vor allem bringen ein paar zusätzliche Benutzer kaum Mehrkosten auf Seiten der Betreiber mit sich.

Im deutschsprachigen Raum findet man derzeit auch so ein Paket: www.eknife.ch. Diese Aktion verbindet drei Produkte und bietet diese für den Preis von zweien an. Konkret bedeutet das: Man zahlt für die Nutzung über ein Jahr 44 Euro statt 79 Euro (44% Ersparnis).

Folgende Produkte sind enthalten:

  • Premium Doodle: Doodle macht die Abstimmung von Terminen zu einem Kinderspiel. Premium Doodle ist Ihr persönliches Terminfindungstool: schnell, werbefrei und selbstgestaltet.
  • Memonic Premium: Behalten Sie das Wesentliche – Erstellen Sie Ihr persönliches Online Notizbuch mit unlimitiert vielen Memos mit einem Memonic Premium Account. Greifen Sie jederzeit und von überall darauf zu.
  • Wuala 10 GB: Speichern Sie Ihre Dateien mit Wuala – der sichere Online-Speicher. Greifen Sie von unterwegs auf Ihre Dateien zu, synchronisieren Sie die Dateien online und erstellen Sie ein Backup Ihrer Daten.

Die Aktion läuft noch bis zum 31.12.2010 und nach Ablauf der Jahresabos entstehen keine automatischen Folgekosten, die Abos laufen regulär aus.

Für mich hört sich diese Aktion sehr interessant an. Es bietet den Anbietern eine günstige Marketing-Kampagne, bei der sie auch durch die Bekanntheit der jeweils anderen profitieren können. Für die Benutzer bietet sich die Gelegenheit, Tools im vollen Funktionsumfang nutzen zu können, ohne gleich den vollen Preis zahlen zu müssen. So kann man sich ein umfassendes Bild machen und muss sich nicht durch enge Limitierungen einschränken lassen.

Ich werde dieses Angebote zwar nicht nutzen, da ich mich maximal Memonic für einen Test reizen würde, empfehle es aber an dieser Stelle gerne weiter.